„Don´t judge a book by it´s cover“. Damit ist natürlich nur im übertragenen Sinne tatsächlich ein Buch-Cover gemeint. Die Moral von der Geschicht’: Nach Äußerem beurteile nicht! Diese Weisheit werde ich mir demnächst häufiger zu Herzen nehmen: Wortwörtlich.

Das Layout von Buch-Covern scheint heute standardisiert. Romantisch-seichte Strandlektüre kommt im Pastellgewand – inklusive Blümchen und niedlich-kindlichen Skizzen. Der Thriller erscheint in Schwarz @Jarvis Landry Womens Jersey und mit großem Schocker Titel – BLUT oder TODESKIND oder oder oder. Soweit ist das verständlich: Der gehetzte Leser @Jarvis Landry Youth Jersey in der Bahnhofsvorhalle erkennt auf den ersten Blick, in welcher Ecke er den vermeintlich für sich am besten geeigneten Schmöker findet edpharmacie.fr. Der wahre Störenfried auf den Covern ist hingegen versteckt. Erst auf den zweiten Blick sichtbar hockt er – meist in Begleitung von mindestens zwei Gleichgesinnten – auf der ästhetisch verschmähten Rückseite. Er gehört zu der Gattung „Vorschusslorbeeren“.

Nein, es ist nicht so gut wie der Vorgänger. Es ist noch viel besser! – Stephen King

Gemeint sind damit die nur dezent marktschreierisch anpreisenden Zitate  international bekannter Zeitungen, Verlage oder Persönlichkeiten – beziehungsweise derer Assistenten – auf der Rückseite des Covers. Noch bevor man den häufig darüberstehenden Inhalt auch nur grob erfasst hat springen einem Ausrufe in 40 Punkt Times New Roman entgegen: „Das Beste was ich je gelesen habe!“ – „Besser als (Hier Namen eines aktuellen Bestsellers einsetzen)!“ – „ In einer Liga wie (hier bekannten Star-Autor einfügen)“.

 

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Der älteste Trick der Welt….

… könnte man sagen. Einfach nicht drauf @Jarvis Landry Kids Jersey hören, ignorieren, eigene Meinung bilden. Doch irgendwie lässt man sich im Endeffekt doch beeinflussen. Durch den Namen des Lieblingsautors oder den Vergleich mit dem letzten Bestseller. Man kauft und bereut. Weil eben doch nicht jeder Autor der nächste Stephen King ist und nicht jeder Thriller mit überraschender Wendung das nächste „Gone Girl“. Diese Vorschusslorbeeren, die übertriebenen Lobpreisungen, der Vorab-Hochgesang führen hauptsächlich zu enttäuschten Erwartungen. Schon „How I Met Your Mother“ wusste, dass man besser zunächst tief stapelt. Denn: Je größer die Versprechen, umso härter ist der Fall danach.

 

Und abschließend: Welcher Nachwuchsautor wünscht sich wohl den Leistungs- und Erwartungsdruck nachdem er auf dem Cover als nächste J.K. Rowling angepriesen wurde? Na also.

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Credits: Beitragsbild courtesy of iloveboeken.wordpress.com